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Zum Ende der Seite springen Und das Buch schließt sich.
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Aynina
unregistriert
Und das Buch schließt sich. Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Früher Abendwind rauschte in den Kronen der gewaltigen Baumriesen im Herzen der Wälder, pfiff durch die Gerippe der Nimmergrünen und knisterte im Unterholz. Still war es. Still und nebelfeuchte Regenahnung schwebte dicht über dem Boden und roch in der Luft. Feuchte Erde und nasses Holz. Altes Laub. Und Rauch. Von nirgendwo und überall. Rauch. Vor dem wolkenschwangeren Himmel zerfloss eine feine Säule tiefer Schwärze und löste sich aufsteigend im Wind. Sekundenbruchteile. Ein Knall, laut und tief, laut genug, die alten Eschen erschauern zu lassen. Feuer leckt in den Himmel. Verschwindet. Rauch. Stille.

Wo einst die kleine Hütte im Wald gestanden hatte, die der Wicca als Behausung diente, war mehr nicht geblieben als ein bizarres, pechschwarzrußiges Skelett über schwelender Glut und feuchter Asche. Der einsetzende Regen hatte die Flammen gelöscht, dass das Schwarz vom verkohlten Holz rann wie Tinte und in die Erde sickerte. Halb von Trümmern des Stalles begraben lag der Kadaver eines Ziegenbockes. Von der Hütte war nicht einmal ein Stuhl unversehrt geblieben, Einzig der Kessel dampfte zischend, zu Boden gefallen in den Trümmern und eine gläserne Figur, filigran gearbeitet, stand wie gefroren und aufgestellt inmitten all dessen.

Einige Meilen entfernt irrte ein gewaltiger schwarzer Hengst mit leichten Brandwunden umher, ohne Sattel, ohne Zaum.




___________
Adjeu
19.01.2007 22:11
HeavensRevenge
Grünschnabel


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Dabei seit: 03.07.2002
Beiträge: 5
Land: Gefilde der Phantasie

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Sie suchte sie, suchte sie schon seit Tagen.Fort, wohin war Aynina nur gegangen? So vieles war geschehen, so vieles gab es zu erzählen. Gemächlich trabte der weiße Hengst einmal mehr in Richtung der kleinen Hütte inmitten des Waldes, in jene Richtung, in der er gerade innerhalb des letzten Jahres so oft gelaufen war.

Sie hatte Aynina beigestanden, Aynina hatte ihr beigestanden. Gemeinsam hatten sie so vieles bestritten, so viel durchgestanden, Nöte und harte Zeiten überstanden, beisammen, Seite an Seite, in Freundschaft, einer Freundschaft, die dem engen Bande zweier Schwestern ähnelte.

So vieles war geschehen... All die Toten, die Bilder, die Schreie. Gedanken an das, was bevorstand, vielleicht schon morgen, vielleicht in ein paar Wochen, wie sollte sie das wissen?

Ganz plötzlich ward sie aus ihren Gedanken gerissen, als der verstörte schwarze Hengst ihren Weg kreuzte. Sie kannte ihn, hatte ihn nie allein gesehen, stets nur gemeinsam mit seiner Besitzerin. "Devin!" rief sie, "Devin-Jendajan!" Das Tier sprengte an ihr vorüber, schnaubte, bockte. Relajawendete Tamaron, um Devins Bahn zu schneiden. Es brauchte ein paar Anläufe, dann gelang es ihr, die langen Zügel ber seinen Hals zu werfen und so beide Pferde nebeneinander zu haben.... Ein gefährliches Unterfangen, doch wie sollte sie ihn sonst halten?

So nahebei entgingen ihr natürlich die Verbrennungen nicht, die das Tier erlitten hatte. Doch, da sie ihn nun endlich eingefangen hatte, verlor sie keine Zeit, ihn näher zu untersuchen.. War er davongelaufen und hatte sich irgendwo zu nahe an ein Feuer gewagt? Das würde ihm nicht ähnlich sehen... So schnell es nun mit beiden Hengsten möglich war, den schwarzen immer wieder am Halse klopfend um ihn zu beruhigen, machte sie sich weiter in Richtung der Hütte auf.

"Andur en Elgen!" entwich es ihr, lauter als gewöhnlich, als sie das Szenario erblickte, das sich dort bot. Erschrocken sprang sie aus dem Sattel, überließ die beiden Pferde sich selbst und vertraute darauf, dass sie beide gegenseitig dafür sorgen mochten, nicht fortzulaufen... Stolpernd rannte sie auf das schwelende Trümmerfeld zu. "Aynina?" Ihr Ruf hallte durch die sonstige Stille, die dank des hiesigen Gestanks nicht einmal von Vogelgezwitscher unterbrochen schien...

Angelangt am Orte der Verwüstung, begann sie hastig, nach der Hexe zu suchen, fand den Ziegenleichnam, den dampfenden Kessel, die gläserne Figur, das Geschenk, das sie Aynina als Unterpfand der Freundschaft gemacht hatte, vor nicht mehr als einem halben Jahr, obgleich sie einander doch schon so lange gekannt und geehrt hatten... Behutsam nahm sie das wenige Zentimeter messende Figürchen hoch, nachdem sie sich unterdessen sicher war, dass hier kein lebendes Wesen mehr zu bergen sei. Sie war da. Sie musste unter diesen Trümmern sein, der dampfende Kessel, das Vorhandensein des gläsernen Objektes, wie auch immer es die Katastrophe überdauert hatte; sie musste da gewesen sein...

Tief atmete die Kriegerin ein, bevor sie, die Figur mit beiden Händen umfassend, auf die Knie sank, bleich im Antlitz.

"Ayninaaaaaaa!!!"

Niemand antwortete, keine Menschenseele war hier, auch Aynina nicht. Nicht mehr, nie mehr wohl, wie es aussah. Einzig Devin war geblieben, schnaubte im Hintergrund und scharrte unruhig.

Sie hatte keine Tränen, nicht sofort, dafür hatten die Götter ihr den Dolch zu tief in die Brust getrieben. Nicht jetzt, nicht hier...Mit klammen Fingern hielt sie das filigrane Kunstwerk fest, als sie langsamen Schrittes zurück zu den Hengsten ging, die Zügel mit der freien zittenden Hand ergreifend.

Dann ging sie, das schwelende rußige Gerippe des Häuschens zurücklassend.

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Warum ist eigentlich "unkompliziert" so ein kompliziertes Wort?

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von HeavensRevenge: 19.01.2007 22:59.

19.01.2007 22:57 HeavensRevenge ist offline E-Mail an HeavensRevenge senden Homepage von HeavensRevenge Beiträge von HeavensRevenge suchen Nehmen Sie HeavensRevenge in Ihre Freundesliste auf
Aleriasona
unregistriert
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Aleriasona hatte von dem Brand mehr beiläufig von einigen Waldläufern erfahren. Als man ihr auf einer Karte ungefair Zeigte wo der Brand stattgefunden hatte rieb sie sich Nachdenklich über ihr Kinn. Sie konnte nicht sagen das sie ein gutes Verhältniss zuletzt zu der Wicca pflegte, wenn Aleriasona zu sich selbst Ehrlich war.. gab es da kein Verhältniss mehr. Sie hatte sich Einzig zurückgehalten und oftmals die Faust in der Tasche gemacht aufgrund der Tatsache das Aynina - Xadevier und Relaja viel bedeutet hatte. Rogan sowie auch Sandala beobachteten die Anwärterin des kaiserlichen Lilienthrones. "Ihr solltet aufhören euch um solch Nichtigkeiten zu kümmern, es gibt weitaus wichtigeres" Sprach Sandala die von den Beziehungen die Aleriasona pflegte nicht Begeistert war. "Ich glaube noch bin ich vollen Geistes und kann allein Entscheiden über wen oder was ich mir Sorgen mache" erwiederte Aleriasona der hohen Alten. "Wenn es euch nicht zusagt Sandala, kehrt zurück ins Elfenreich" Ein Mahnender Blick perlte an der Lichten ab, die jenen nicht minder ernst Erwiederte. Sandala hob entrüstet ihre Hände in die Höhe und Rogan zog Automatisch den Kopf zwischen die Schultern "Ihr werdet es nie Lernen, es ist mir unbegreiflich was euch dazu bringt euer Leben zu Riskieren für..für diese "Es reicht Sandala, das steht nicht zur Debatte. Geh und Schick mir Thoniel ich hab mit ihm was zu besprechen" Die alte Hohe verzog keine Miene wand sich um und ging aus dem Raatssaal hinaus, ein funkelnder Blick richtete sich zu Rogan "Gibt es noch etwas wichtiges ?" und der Gardist schüttelte seinen Kopf "Nein Herrin" ..Aleriasona komplimentierte den Gardisten aus dem Raatssaal mittels einer Geste. Erst als sie sich allein Wähnt nahm sie nochmal die Karte, setzte sich an den Kamin und Schüttelte den Kopf "Alles Endet ..manchmal löst es Probleme manchmal schafft es erst Welche.." murmelte sie vor sich hin ehe Aleriasona ihre Augen schloss und der Stille lauschte, während sie tief in ihrem Inneren versunken nach etwas suchte das ihr Sagte...der "Verlust" würde ihr etwas Bedeuten und mit nüchternem Erschrecken stellte sie fest..das es ihr nichts Bedeutete, einzig um ihre Gildengeschwister tat es ihr Leid.
20.01.2007 18:46
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